6. April 2014

Es war einmal...

Daran hat sich bis heute nicht geändert, eine gute Geschichte ist auch eine bei der jeder was lernen kann.

- Heute bin ich auf so eine „Geschichte“ gestoßen, erzählt von Oettl, Johann Nepomuk.

"Klaus, der Bienenvater aus Böhmen: seine Zaubersprüche und Maschinen-Strohstöcke; und überhaupt seine Anleitung, die Bienen gründlich und mit sicherem Nutzen zu züchten, und auch die zweckmäßigsten Bienenwohnungen hiezu anzufertigen; samt einem Anhange: Klaus der Jüngere, oder: Die Dzierzon´sche Bienenzuchtmethode in Maschinen-Strohstücken älterer; neuerer und neuester Erfindung, Anfertigungs- und Behandlungsweise der letztern, verbesserte Holzstöcke, Strohsurrogate u. A. m. / als Volks- und Lehrbuch zunächst für seine Landsleute, aber auch für Andere verfasst." 

- Welch ein phantastisches Lesebuch über die Bienen, es ist ein wenig ein Märchenbuch und ein Buch zum erlernen des Bienenhandwerks. Es eignet sich für Anfänger als auch für Fortgeschrittene in der Kunst des Bienenhaltens da es von einem Meister geschrieben wurde.

- Wie jede Geschichte, so steckt auch diese voller Weisheit und wie jedes Lehrbuch so steckt es voller Wissen.
Seit Stunden lese ich darin.


- Und ich habe meine helle Freude daran!

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29. März 2014

Mit Geduld und Spucke...

fängt man vielleicht Bienen.

- Auch wenn es eine Zeitlang her ist dass ich hier geschrieben habe…das Bienenprojekt schreitet noch immer voran.

- Die ersten Kursabende liegen hinter mir und Ende April geht es dann mit dem praktischen Lernen weiter.
Schon beim zweiten Treffen wollten der Kursleiter eine „Dadant“ Beute mitbringen zur Anschauung.
Und da ich ja meine gekaufte Warrébeute bekommen hatte, so nahm ich sie kurzerhand mit.
Kann ja interessant sein mehr als eine Beutenart zu sehen.

- Zu meinem Erstaunen war das Interesse groß und schon fand ich mich eine Zusammenfassung der Idéen die mit dieser Beute verknüpft sind zu halten...


- Und durch den Kurs bekam ich dann eine Mailadresse zu einem lokalen Bienenzüchter der auch Ableger verkauft. Er züchtet mit der gleichen Rasse „Ligustica“ oder italienische Biene eine örtliche Variante...und jetzt werde ich also (wenn alles klappt) mit vier Völkern und damit grösserer genetischer Vielfalt meinen Start in den Sommer unternehmen.

- Ausrüstung habe ich, die Zeit ist ja da, theoretisches Wissen habe ich bald ein Jahr gesammelt und die erste Praxis bekomme ich durch den Kurs.

- Gerade durch meine, teilweise sehr intensiven, Selbststudien so habe ich auch mehr Hintergrundwissen und bin mir recht sicher warum mir die Haltungsweise Warrées intuitiv zusagte.

- Immer wieder bekam ich nämlich auch wissenschaftliche Beweise geliefert. So las ich zB mit Erstaunen wie „delikat“ das Innenklima von den Bienen aktiv gestaltet wird und damit Warrées Auffassung das Nest so ungestört wie möglich zu lassen bestätigt.
Und das ist „nur“ ein Argument von vielen.
Ein gestörtes Nest mit Wärmeverlust für die Brut hat nicht nur Einfluss auf die Entwicklung der Brut, sondern kann sogar „dumme“ Bienen ergeben und sich bis auf die erwachsenen Insekten auswirken.

- „Der Bien“ ist wie ein äußert feingestimmtes „Instrument“ und je weniger er bei seiner, im wahrsten Sinne des Wortes, „Stimmung“ gestört wird, desto grösser sein Wohlergehen.

- Selbst bin ich darüber erstaunt dass ich so viel Geduld aufbringe, denn seit bald einem Jahr bin ich dabei diese Bienenhaltung vorzubereiten...wo ich doch bisher meist Neues schon am liebsten gestern gehabt hätte.

- Ich hab den Eindruck das hängt auch mit dem Alter zusammen...und wenn das so ist, dann finde ich älter werden ist ja was richtig Positives!

- Und da die Bienen Ultraviolett sehen können (und die Blumen das benutzen und ganz anders in diesem Lichtbereich signalisieren), so sieht zB die gelbe Blutwurz


- alles andere als gelb aus!


- Je mehr ich mich mit diesem Lebewesen einlasse, desto erstaunlicher finde ich die Zusammenhänge die ich entdecke und die Welt, die ich aus der Sicht der Bienen versuche wahrzunehmen, ist für mich einfach:


  „faszinierend“!


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26. Februar 2014

Platzwahl

Da sind sie also fertig, meine drei Warrébeuten.


- Jetzt fehlt mir nur noch der richtige Platz auf der Lichtung.
Zum einen sollen sie Morgensonne auf ihr Flugloch haben, zum anderen aber auch windgeschützt stehen.
Die Mittagssonne muss nicht sein, aber die Nachmittags- und Abendsonne wäre gut.

- Hier stehen sie erst ein Mal "probeweise", aber sicher bin ich mir wegen des Platzes noch nicht.


- Sehr wahrscheinlich bekommen sie dann doch ihren Platz weiter hinten gegen den Wald hin...

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